Veränderung macht Spaß

Colours – Mut zum Farbwechsel

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Der Wunsch, die Farbe seines Haares zu verändern, ist kein Phänomen der Neuzeit. Schon die alten Römer ahmten das Blond der Germanen nach, indem sie sich Goldfäden ins Haar weben ließen. Heute können Sie aus einer fast unüberschaubaren Fülle schönster Farbnuancen wählen.

Auf den Ton kommt’s an

Ihnen stehen viel mehr Haarfarben, als Sie sich vorstellen können. Klingt unglaublich? Stimmt aber. Sie können Rot, Blond, Schwarz oder Braun tragen. Kosten Sie das Abenteuer Farbe aus! Alles, woran Sie sich orientieren müssen, ist die zu Ihrem Typ passende Farbwelt.

Farbwelten

Zwei Farbwelten entscheiden, welche Nuancen für Sie die richtigen sind: Die kühle Farbwelt schließt alle Farben von Weiß­blond und Aschblond über Feuerrot und ein kühles Braun bis hin zu violettstichigem Aubergine und Schwarz ein. Die warme, auch „lebendig“ genannte Farbwelt umfasst zum Beispiel Goldblond, Weizenblond, ein helles Kupfer, Schoko- und Walnuss­braun. Jede Farbwelt beinhaltet also alle Schattierungen von Hell bis Dunkel.

Mythos Blond

Blond ist in. Immer mal wieder kommt das Blond einer Marilyn Monroe oder einer Debbie Harry in Mode. Blond ist im Trend und ein Klassiker. Wenn Sie sich für Blond entscheiden, bevorzugen Sie wahrscheinlich ein weibliches, optimistisches, freundliches Image. Blond gibt es in zahllosen Facetten: Von Platin-, Sand- und Muschel- bis hin zu Weizenblond bieten sich vielfältige Möglichkeiten. Vorsicht ist geboten, wenn Sie sich als Brünette für Blond entscheiden. Dann ist es wichtig, Make-up und Styling genau anzupassen. Je dunkler etwa die Augenbrauen im Verhältnis zum Haar, desto unnatürlicher wirkt das Blond. Auch wenn Sie erfolgreich „erblondet“ sind, gilt es aufzupassen: Was mit ein paar Strähnen beginnt, kann nach und nach zu viel werden. Achten Sie darauf, bei der Nachbehandlung von blonden Farbreflexen nicht die ganze Haarbahn nachziehen zu lassen, sondern nur die Bereiche an den Ansätzen und am Oberkopf. Verwenden Sie dunklere Blondtöne im Nacken, hellere am Oberkopf – ganz wie die Natur.

Zeitloses Brünett

Brünett ist natürlich, unkompliziert und setzt auf intelligentes Understatement statt auf grellen Auftritt. Der Ton zwischen Blond und Braun ermöglicht unglaublich viele Variationen. Er lässt sich hervorragend mit Nuancen aus Ihrer Farbwelt – ob kühl oder warm – aufpeppen. Überlegen Sie sich, wenn Sie von Natur aus oder als Grundfarbe ein Brünett tragen, welche Richtung Ihnen gefallen könnte: blond, rot, braun? Betonen Sie diese Nuance durch verschiedenfarbige Strähnchen. Auch ein Kupferton kann in brünettem Haar toll aussehen. Vorsicht vor dunkleren Strähnen! Sie sehen schnell künstlich aus, weil sie plas­tisch auf dem Haar liegen. Besser ist es hier, das gesamte Haar dunkler zu tönen oder zu colorieren und es dann mit einigen helleren Reflexen zu akzentuieren.

Temperamentvolles Braun

Diese Farbe lässt tausend Varianten zu. Wenn Sie Ihre Persönlichkeit unterstreichen wollen, wählen Sie eine dunklere Nuance als Ihre ursprüngliche. Ein intensives Schokobraun ver­edelt die Ausgangsfarbe optimal. Wichtig bei dunklen Tönen: Gute Haut und perfektes Make-up sollten eine Selbstverständlichkeit sein, denn dunkles Haar, das das Gesicht ­einrahmt, lenkt die Aufmerksamkeit auf kleine Unebenheiten, besonders wenn Sie ein eher blasser Hauttyp sind.

Wollen Sie heller werden, ist Vorsicht geboten: Die Haare sollten nicht einfach heller gesträhnt werden, denn das sieht schnell unnatürlich aus. Folgende Technik aus den USA hat sich durchgesetzt, die das Geheimnis vieler Hollywoodstars geworden ist: Das gesamte Haar wird ein bis zwei Töne heller gefärbt. Anschließend sorgen hellere Strähnen für lebendige Farbreflexe. Das wirkt ebenso spektakulär wie natürlich.

Auffälliges Rot

Die Farbe für Mutige! Damit fallen Sie garantiert auf. Doch auch, wenn Sie nur ein paar dezentere Roteffekte möchten: Rot macht lebendig. Ein helles Kupferrot etwa ist leicht und natürlich. Helles Feuerrot ist das Extremste, was man wählen kann, und braucht konsequentes Make-up und Styling. Ein Aubergine oder Violettrot empfiehlt sich nur als leichter Schimmer auf dunklem Haar, da es sonst schnell künstlich aussieht. Vorsicht: Rot braucht viel Pflege. Da sich Rottöne so schnell wie kein anderer Ton auswaschen, ist regelmäßige Pflege mit Farbshampoos und Conditionern ein Muss – und zwar von der ersten Wäsche an!

Quickies für mehr Farbglanz

  • Mit der neuen Haarfarbe ist es wie mit dem neuen Pulli: Jede Wäsche löst ein bisschen Farbe aus dem Haar. Benutzen Sie deshalb konsequent Farbpflegeshampoos.
  • Für mehr Farbe: Mischen Sie Kur und Tönung Ihrer Wahl und tragen Sie diese wie eine Haarkur auf, das bringt einen leichten Farbhauch in die Naturfarbe oder ins gefärbte Haar.
  • Ideal für die schnelle Farbwäsche zwischendurch sind Softtönungen, die nur oberflächlich Farbe am Haar anlagern. Sie erkennen Softtönungen daran, dass Sie keine Komponenten mischen müssen.

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