Kosmetik

Schützen Sie Ihre Haut!

Ein kleiner Ratgeber

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In den vergangenen dreißig Jahren hat sich die Intensität, mit der die Sonne auf die Erde strahlt, merklich verstärkt. Verantwortlich dafür sind Löcher in der Ozonschicht. Konnten wir damals auch schon einmal für ein paar Stunden ohne Schutz in der Sonne baden, so ist dies heute absolut tabu. Zwar ist die Situation in unseren Breitengraden noch nicht so dramatisch wir in Australien, wo Sonnenschutzcremes bereits in Automaten an vielen Straßenecken angeboten werden, um sich bloß nicht ungeschützt dem Sonnenlicht auszusetzen, – dennoch befinden wir uns auf dem besten Weg dorthin.

Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Die Art und Weise, wie wir mit ihr umgehen, sie pflegen und sie vor allem vor dem Sonnenlicht schützen, kann eines Tages unser Leben retten! Was geradezu bedrohlich klingt, ist nichts anderes als die pure Realität. Die Sonneneinstrahlung ist ohne Wenn und Aber schädlich, und rein medizinisch gesehen wäre es am besten, wenn wir uns – zumindest zur Sommerzeit – ständig im Schatten bewegen würden.

Gebräunt zu sein gilt als chic. Und genau hier liegt die Crux. Die adelige Blässe des Mittelalters hat gänzlich ihren Reiz verloren und eben deshalb muss jeder einzelne einen Mittelweg finden. Einen Mittelweg, der die gewünschte Bräune und einen maximalen Schutz kombiniert. Nur so lässt sich die Sonne und mit ihr das Licht, das sie ausstrahlt in einem verantwortungsbewussten Rahmen genießen.

Sonnenschutzcremes sind mittlerweile mit Lichtschutzfaktoren jenseits des Faktors 50 erhältlich. Was nichts anderes bedeutet, als dass Sie sich – eingecremt – mindestens 50-mal solange in der Sonne aufhalten können als ohne Creme. Ausgehend von einer durchschnittlichen Bräunungszeit ohne Creme von ca. 15 Minuten können Sie also mit LSF 50 (Lichtschutzfaktor) den ganzen Tag am Strand verbringen. Die Angelegenheit hat nur einen Haken: Obwohl die Schutzmittel als wasserfest deklariert sind, löst sich der Film, der Ihre Haut schützen soll (und schützt) bisweilen bereits nach ein, zwei Stunden. Die Ursache hierfür ist rein mechanischer Natur: Das Salzwasser und der Sand, mitunter auch Kleidungsstücke, die an- und ausgezogen werden, entfernen die Creme nach und nach wieder von der Haut. Deshalb gilt: Immer wieder nachcremen (oder cremen lassen) bietet einen optimalen Schutz.

Eine erhöhte Sonneneinstrahlung ist – nachgewiesen – der maßgebliche Auslöser für Hautkrebs. Sonnenschutzcremes blockieren die Einstrahlung auf die Haut wie eine Art Schutzschild. Wenn Sie lückenlos eingecremt sind, sind Sie auf der sicheren Seite. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass Sie auch dann, wenn Sie sich nur leicht bekleidet in der Sonne bewegen, nicht vergessen, die Schutzcreme aufzutragen. Besonders anfällig für einen Sonnenbrand sind Gesicht und Schulterpartien, selbst dann, wenn Sie ein T-Shirt tragen. Darüber hinaus sollten Sie in der Sonne stets Ihren Kopf bedeckt halten.

„Die Haut vergisst nie“, sagt eine Weisheit. Jeder Sonnenbrand, den Sie erleiden, wird vom menschlichen Körper auf einer imaginären ‚Strichliste‘ notiert. Je mehr Striche sich nach all den Jahren in der Sonne dort angesammelt haben, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit an Hautkrebs zu erkranken. Es beginnt bereits im Kindesalter, und gerade Kinder sind überaus gefährdet. Neben dem ständigen Eincremen sollten sie bestenfalls einen Schwimmanzug tragen. Die Tageszeit zwischen zwölf und fünfzehn Uhr ist die gefährlichste. Die sogenannte Mittagshitze hat es in sich, und nicht umsonst halten die Südländer ebendann ihre Siesta. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Sonne zu dieser Zeit am höchsten steht und deshalb der Einstrahlungswinkel besonders steil ist. Jetzt gilt Alarm! Verweilen Sie im Schatten oder halten Sie (im Urlaub) ein Mittagsschläfchen.

Ein Indiz für den Hautkrebs sind die Melanome, die sich auf der Haut bilden. Melanome sind kleine Flecken, die aussehen wie ein Farbspritzer. Selten sind sie – im Anfangsstadium – größer als ein Stecknadelkopf. Entscheidend ist jedoch deren Farbe: Ist ein solcher Fleck schwarz oder dunkelbraun, gilt es, wachsam zu sein. Um etwaige dieser Flecke zu erkennen, ist es unabdingbar, den Partner oder eine Freundin zu bitten, die Körperpartien, die für Sie selbst nicht ohne weiteres einsehbar sind, zu kontrollieren. Wenn auch nur der geringste Verdacht besteht, sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen! Erst einmal besteht kein Grund zur Sorge, doch wenn Sie einen Anfangsverdacht durch eine Untersuchung im Keime ersticken, sind Sie gefeit vor Schlimmerem.
Genug der Warnungen, genug der Belehrungen. Das Belle-Expert-Team wünscht Ihnen einen schönen Urlaub!

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