Beauty Tipps

Enthaarung auf sanfte Art

Das Sugaring setzt neue Akzente

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Zu beneiden sind wir Frauen manchmal gar nicht. Wenn es darum geht, unsere lästige Körperbehaarung zu entfernen, dann wünscht sich so manch eine, ein Mann zu sein. Denn der hat’s leicht: Bis auf ein paar kräuselige Härchen in der intimsten Zone seines Körpers, deren Wachstum es zu bändigen gilt, ersehnt sich (statistisch betrachtet) mehr als jeder zweite ausgewachsene Herkules nichts mehr als einen vollen Haarschopf. Wir hingegen ziehen brav allmorgendlich in den Kampf gegen den Urwuchs an unseren Beinen und knapp darüber, um ihm, dem anspruchsvollen Kämpfer, einen Gefallen zu erweisen. Ist das nicht ungerecht?

Jeden Morgen in der Dusche nach dem Rasierer zu greifen, ist zwar zweckdienlich, schadet aber auf Dauer mehr als es nützt. Denn die Härchen an den Beinen zu rasieren, birgt einen gravierenden Nachteil: Die Struktur der Haare wird borstiger. Dieser Prozess ist unabänderlich, das bedeutet, die ehemalige Feinheit der Härchen werden Sie niemals zurückerlangen. Auffällig ist dies jedoch nur, wenn Sie – irgendwann einmal – das Rasieren aufgeben. Doch es geht auch anders.

Beim klassischen Waxing werden die Haare aus der Haut gezogen, beim Sugaring ebenso. Der feine Unterschied: Die erste Methode zieht die Haare ‚gegen den Strich‘ heraus, die zweite in Wuchsrichtung. Schmerzhafter ist deshalb die Waxing-Behandlung. Das Ergebnis hingegen ist in beiden Fällen vergleichbar: Die Haut wird seidig-glatt. Zirka drei Wochen lang müssen Sie sich um nichts kümmern. Und die Struktur der feinen Härchen bleibt zudem erhalten.

Objektiv beurteilt ist das Sugaring dem Waxing vorzuziehen. Nicht nur, weil es sensibler vonstattengeht, auch, weil es schonender für die Haut ist. Die Rötungen, die nach dem Abziehen der Wachsflächen auftreten, sind geringer als beim Sugaring. Dieser Umstand empfiehlt diese Methode besonders für die empfindlichen Körperzonen.

Ob sich das Sugaring auf Dauer durchsetzen wird, ist noch ungewiss. Fakt ist jedoch, dass die Enthaarungs-Studios mehr und mehr auf diesen Zug aufspringen. Mein Tipp: Probieren Sie’s einfach mal aus. Eher abzuraten hingegen ist davon, das Sugaring in Eigenregie vorzunehmen, wie es in einigen Internetforen propagiert wird. Zwar ist die Herstellung der Paste, die aus Zucker und Zitronensaft besteht, denkbar einfach – das Prozedere an sich sollten Sie aber den Profis überlassen. Denn das Risiko eventueller Komplikationen liegt durchaus im Bereich des Möglichen.

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