Haarfibel

Den Grauhaaransatz trickreich kaschieren

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Der Mittelscheitel offenbart das Dilemma schonungslos, besonders bei glatten Haaren: Die Wunschfarbe ist deutlich vom grauen, nachwachsenden Haar zu unterscheiden. Der unschöne Streifen, der sich mitten auf dem Kopf gebildet hat, sieht einfach nur scheußlich aus. Doch was können Sie dagegen tun?

Bleiben wir erst einmal beim Mittelscheitel. Vielen Frauen steht er ausgezeichnet, und deshalb will auch kaum eine auf ihn verzichten. Realistische betrachtet muss das nachwachsende Haar alle zwei Wochen nachgefärbt werden, denn dann sprießt es bereits einen halben Zentimeter – also gut sichtbar – wieder aus der Kopfhaut. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte den Ansatz in Eigenregie kaschieren, bevor der nächste Termin beim Friseur ansteht. Dafür genügt durchaus eine Tönungscreme. Den Termin für dieses kleine Fresh-up sollten Sie vollends diszipliniert anberaumen. Am besten immer am gleichen Tag und immer zur gleichen Zeit. Auf diese Weise werden Wie ihn – bereits nach ein paar Wochen – niemals verpassen. Wie wer’s mit Sonntagabend, kurz vor dem Zubettgehen?

Eine wertvolle Hilfe für das Anmixen der Farbe sind eine Colorations-Schale und ein Profi-Pinsel zum Auftragen der Farbe. Sie erhalten beides im Internet-Shop, zum Beispiel unter www.Renger-Profi-Haarwelt.de Derart ausgestattet können Sie nur noch eines vergessen: die Tönungscreme. Denken Sie deshalb daran, sich einen kleinen Vorrat anzulegen.

Wer seine Haare offen trägt, der kann den Grauhaaransatz durch das Zurückkämmen der Haare nach hinten deutlich verdecken. Meist verbleibt nur noch ein kleines Dreieck oberhalb der Mitte der Stirn. Weil wir Menschen aber Gewöhnungstiere sind, werden es wahrscheinlich jeder und jede sogleich bemerken, wenn Sie alle zwei Wochen mit einem neuen Styling aufwarten. Schlagen Sie deshalb besser gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: vergessen Sie das Nachtönen und ändern Sie einfach Ihr Styling alle zwei, drei Tage. Selbst dann, wenn Ihr Ansatz noch frisch gefärbt ist.

Dunkle Colorationen werfen ihre grauen Schatten voraus. Bereits nach kurzer Zeit ist der eigentliche Ansatz (farblich) wieder sichtbar. Wer hingegen auf Strähnen setzt, der wirkt – gerade dann, wenn die Wunschfarbe mit graumelierten Strähnen kombiniert wird – dem Missstand entgegen. Meist bleibt der Unterschied dann bis zum nächsten Friseurbesuch recht gut verborgen.

Besser noch eignen sich transluzente Haarfarben für die Kaschierung des Grauhaaransatzes. Unter den zahllosen Nuancen werden Sie ganz sicher auch Ihre Traumfarbe entdecken, vorausgesetzt, Sie lassen sich auf ein kleines Experiment ein. Der Unterschied im Vergleich zu den herkömmlichen Haarfarben besteht bei dieser Farbe darin, dass der Farbton recht hell und silbrig schimmert. Erst einmal wirkt dieser Eindruck ein wenig gewöhnungsbedürftig, weil er etwas unnatürlich anmutet. Beim zweiten Hinschauen aber offenbart sich vielen eine ganz neue Sicht der Dinge. Ich habe es selbst erlebt: Eines lieben Tages überraschte uns unsere Tochter mit einer solchen Kreation. Blond-silbrig schimmerte ihr Haar, geradeso, wie der zarte Kokon eines angehenden Schmetterlings. Erst war ich erstaunt, doch dann fand ich Gefallen an ihrem neuen Outfit.

Transluzente Haarfarben sind geeignet, den Grauhaaransatz bis zum nächsten Termin beim Friseur in Schach zu halten. Das liegt vor allem daran, dass das silbrige Schimmern der gefärbten Haare den grauen, nachwachsenden Haaren ein wenig ähnelt. Der Unterschied ist also wesentlich subtiler als bei einer pur-blonden Coloration oder einer, die ins Rötliche oder Hellbraune tendiert.

Welche der angesprochenen Varianten auch immer Sie favorisieren, meine Entscheidung ist längst gefallen. Zweimal nach der Coloration vom Friseur helfe ich etwas nach und spiele meinen braunen Haaren damit in die Karten. Die weiße Plastikschale und der steife Pinsel leisten mit dabei einen guten Dienst. Und lediglich meinem Mann, unserer Tochter und meinen besten Freundinnen ist etwas an meinen Haaren aufgefallen.

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