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Perfekt gepflegte Füße IV

Im Fokus: Hühneraugen

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Längst nicht so verbreitet wie die Schwielen, über die ich Ihnen in Folge 3 unserer Serie berichtet habe, sind die sogenannten Hühneraugen, die jenen allerdings – selbst bei größter Fantasie – einzig in ihrer Größe ähneln. Auch sie entstehen fast immer durch Druck oder Reibung, verursacht durch zu enges Schuhwerk. Anders aber als die Schwielen bilden sie sich zumeist auf den Zehen, dann spricht man von verhärteten Hühneraugen – oder zwischen den Zehen, dann werden sie als weiche Hühneraugen bezeichnet.

Sie sind nicht viel größer als eine 1-Cent-Münze, ihre Oberfläche ist deutlich gerötet und angeschwollen. Und wieder anders als bei den Schwielen befindet sich auf der Oberfläche der Hühneraugen eine Art Pfropf, der wie ein Keil bis weit in die Haut hineinreicht. Schmerzen verursachen sie zudem, in jedem Fall dann, wenn sie einem äußeren Druck ausgesetzt sind.

Werden Hühneraugen nicht behandelt, kann diese Nachlässigkeit zu Entzündungen der in der Unterhaut befindlichen Schleimbeutel führen.

Wie können Sie ein Hühnerauge erkennen?

Im Prozess der Entstehung werden Sie nur eine leicht gerötete Stelle oberhalb oder zwischen den Zehen entdecken, die wie ein seichter Hügel anmutet. Auf Druck kann diese Stelle einen leichten Schmerz verursachen, das muss aber nicht so sein. Wenn Sie sogleich ein sogenanntes Hühneraugen-Pflaster, das Sie rezeptfrei in der Apotheke erwerben können, daraufkleben, dann ist das aufkeimende Übel innerhalb einer Woche vergessen. Warten Sie indes solange, bis sich das Hühnerauge entzündet hat, stößt die Selbstmedikation schnell an ihre Grenzen. Dann ist ein Gang zum Hautarzt unumgänglich.

Nehmen Sie Ihre Füße einmal pro Woche in Augenschein

Gleich nach dem Duschen oder dem Baden ist die beste Zeit dafür. Ganz akribisch sollten Sie sich – im Schein einer hellen Leuchte – jeden einzelnen Zeh genauestens anschauen, die Fußsohle nicht vergessend. Wenn Sie etwas Auffälliges entdecken, ist es ratsam, die Veränderung in der Folgezeit näher zu beäugen, am besten mit einer Lupe.

Wie können Sie vorbeugen?

Neben zu engen Schuhen, die Sie fortwährend tragen, begünstigen auch Fehlstellungen der Füße und Zehen die Entstehung von Hühneraugen. Immer dann, wenn einzelne Stellen des Fußes permanent belastet werden, kann dies zu Hühneraugen führen. Wer trotz der möglichen Konsequenzen nicht gewillt ist, auf das Tragen beengender Schuhe zu verzichten, der kann das Unheil mit einem Trick in Schach halten: Enganliegende Schuhe sollten Sie stets in der nächsthöheren Schuhgröße kaufen. Aus Größe 37 wird folglich Größe 38. Damit die ‚übergroßen‘ Schuhe dennoch passen, kaschieren Sie die Kluft durch eine Baumwollsocke. Wenn Sie eine lange Hose tragen, fällt dies niemandem auf. Doch auch, wenn Ihre nackten Beine unmittelbar in den Schuh münden – was Sie derzeit dazu veranlasst, Sockletten oder Söckchen zu tragen – hilft Ihnen dieser Trick weiter, und zwar so:

Wieder ist es eine Baumwollsocke, mit der Sie die unzureichende Passform des eigentlich zu großen Schuhs ausgleichen. In diesem Fall aber wird die Socke formgenau dem oberen Rand des Schuhs angepasst. Das geschieht wie folgt:

  • schlüpfen Sie mit zwei Baumwollsocken, die dem Farbton des Schuhs ähneln, in die Schuhe
  • zeichnen Sie nun, dem oberen Rand der Schuhe folgend, mit einem Filzstift, der nur ein wenig von der Farbe des Sockens abweicht, eine Linie an, die dem Rand im Abstand von zirka einem Zentimeter darüber folgt. Dieser Abstand definiert den Saum. Wiederholen Sie das Prozedere einige Male bei zwei, drei anderen Socken, damit Sie die Socken täglich wechseln können
  • lassen Sie nun diesen einen Zentimeter parallel der angezeichneten Linie von einer Schneiderin umnähen

Nun sind Sie am Ziel angelangt. Vielleicht sogar ein wenig darüber hinaus, denn die Unikate, die Sie haben nähen lassen, lugen nicht – wie das bei den gewöhnlichen Sockletten mitunter auffällt – ein Stückweit aus dem Schuh hinaus, sondern fügen sich perfekt der oberen Kontur des Schuhs an, so dass sie fast unsichtbar sind. Überdies dämpfen sie Druck und Reibungen ganz beträchtlich, was dazu führen wird, dass sich Ihre Füße fortan wie von selbst wieder erholen werden.

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