Fitness und Ernährung

Die Kraft des Kaliums

Das Mineral für unsere Muskeln

Teilen Teilen Teilen Teilen Teilen

Die gute Nachricht zuerst: Kaliummangelerscheinungen sind bei einer ausgewogenen Ernährung weitestgehend ausgeschlossen. Enthalten in Kartoffeln, Spinat, Bananen und Vollkornprodukten, aber auch in Bohnen, Weizenkleie, Fisch und vielen Gemüsen, nehmen wir diesen Mineralstoff jeden Tag zu uns. Im Krankheitsfall jedoch, zum Beispiel während einer Magen-/ Darmgrippe, aber auch bei anderen Erkrankungen, die mit Durchfall einhergehen, verliert unser Körper viel Kalium. Dann muss der Kaliumspiegel schnell wieder reguliert werden. Das beste Hausmittel ist und bleibt der Verzehr von Bananen. Kaliumpräparate hingegen sollten niemals ohne ärztlichen Rat eingenommen werden, denn ein Zuviel an Kalium kann ernsthafte Konsequenzen nachsichziehen.

In erster Linie ist das Kalium für die Regulation des Wasserhaushaltes in unserem Körper verantwortlich. Das Level des Kaliums ist im Regelfall stets konstant. Nehmen wir aber zu viel Salz zu uns, wird in der Folge Kalium ausgeschieden. Dieses Wechselspiel, das sozusagen ganz automatisch vonstattengeht, bringt den Kaliumhaushalt ganz gehörig durcheinander. Denn wenn wir viel Salz (und somit viel Natrium) in Form von stark gewürztem Fleisch, Pommes Frites, Kartoffelchips oder was es sonst noch so richtig Salziges gibt, verzehren, dann müssen wir tunlichst kaliumhaltige Lebensmittel essen, um den Kaliumspiegel in der Balance zu halten. Am besten durchbricht man diesen Teufelskreis dadurch, auf die ein oder andere ‚Salzbombe‘ zu verzichten.

In zweiter Linie – und nicht weniger lebenswichtig – unterstützt das Kalium die Übertragung elektrischer Impulse an die Muskeln. Ist der Kaliumspiegel zu niedrig (aber auch zu hoch), kann es zu Fehlfunktionen innerhalb der Muskulatur kommen. Besonders brisant ist dieser Aspekt deshalb, weil auch der Herzmuskel davon betroffen sein kann.

Über die körperliche Befindlichkeit allein ist es nahezu unmöglich, den Kaliumspiegel des Körpers zu ‚bestimmen‘. Umso wichtiger ist es, von Zeit zu Zeit Blut und Urin vom Arzt untersuchen zu lassen. Besonders dann, wenn Sie würzige Speisen nicht verschmähen oder an einer Nierenschwäche leiden.

Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.