Kosmetik

Die Immident-Implantations-Methode

Ein neuer Schneidezahn innerhalb eines einzigen Tages

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Der Verlust eines Frontzahnes ist wohl für jede Frau eine unvorstellbare Katastrophe. Jeder, aber auch jeder wird es sofort bemerken, denn verbergen lässt sich ein solcher Makel nicht. Der Gang zum Zahnarzt – gleich am selben Tag – setzt eine wahre Kette von Notwendigkeiten in Gang. Selbst wenn der Zahn lediglich abgebrochen ist, dauert es im Regelfall ein bis zwei Wochen, bis Sie wieder halbwegs lächeln können. Das Provisorium, mit dem Sie dann in der Übergangszeit die Zahnlücke kaschieren, ist aber nicht nur unschön anzusehen, es ist auch überaus lästig. Beim Essen müssen Sie es herausnehmen, weil sich sonst Speisenreste unter der Gaumenplatte ansammeln. Im Geschäftsleben sind Sie deshalb erst einmal handlungsunfähig. Ist der Ausfall des Schneidezahns auf eine unsachgemäß durchgeführte Wurzelresektion zurückzuführen, zieht sich eine Rekonstruktion und somit ein Ersatz meist noch mehr in die Länge. Bisweilen vergehen Monate.

Mit Immident dauert der Ersatz eines Zahnes nur einen einzigen Tag. Immident ist ein völlig neues Verfahren, das jetzt im Rahmen eines Pilotprojektes in einer Ratinger Zahnarztpraxis angewendet und umgesetzt wird. Die ersten Patienten sind begeistert, denn bei der Immident-Methode wird der geschädigte Zahn, gleich nachdem er entfernt worden ist, durch ein künstliches Imitat ersetzt und fest im Kiefer verankert. Somit entfällt das Tragen eines unliebsamen Provisoriums, was bei den herkömmlichen Verfahren das notwendige Übel darstellt. Mehr noch: Nur unter der Lupe ist das Imitat vom vormals gesunden Zahn zu unterscheiden. Es fügt sich passgenau in die Zahnreihe ein, so dass Sie wieder nach Herzenslust lachen können.

Einige Monate später wird das Imitat dann durch den ganz neuen Zahn ersetzt. Diese Zeitspanne ist vonnöten, um etwaige Entzündungen abklingen zu lassen, aber auch, damit sich das Zahnfleisch dem neuen Zahn in aller Ruhe anpassen kann. Dieser letzte Schritt erfolgt ohne großen Aufwand en passant.

Das Wichtigste noch einmal in Kürze: Nachdem Ihnen ein Schneidezahn des Ober- oder Unterkiefers abgebrochen ist oder durch eine Entzündung der Wurzel dringlichst ersetzt werden muss, vereinbaren Sie sogleich ein Beratungsgespräch, das spontan anberaumt werden kann. Innerhalb dieses Temins wird der Kiefer vermessen, um die exakte Form und Größe des neuen Zahnes bestimmen zu können. In äußerst dringenden Fällen erfolgt das Einsetzen des festsitzenden Imitats dann bereits am darauffolgenden Tag. In der Regel zwei bis drei Tage später.

Die Immident-Methode ist wissenschaftlich anerkannt und gesundheitlich völlig unbedenklich. In fast allen Fällen wird dieses Verfahren von den Krankenkassen bezuschusst.

Informieren Sie sich beim Praxis-Team Dr. Verbeck unter der Rufnummer 02102 / 26352 oder auf http://dev.drverbeck.de.

2 Kommentare

  1. Meike H. aus Emsdetten

    21. November 2016 um 11:29

    Verehrte Redaktion!
    Als ich diesen Artikel gelesen hatte, war ich wirklich verblüfft! Bei meinen Zahnärzten hat sich das alles ganz anders angehört.
    Bei einem Sportunfall (mit 17 Jahren) brach mir ein Schneidezahn fast ganz ab. Mir wurde ein Stiftzahn eingesetzt. Zahn Jahre später entzündete sich die Zahnwurzel. Eine kleine Operation, die mit ziemlichen Qualen verbunden war, sollte Abhilfe schaffen. Hoffnung auf eine ewige Heilung wurde mir allerdings nicht gemacht. Fünf Jahre später war die Wurzel wieder entzündet. Noch eine Operation, die gleichen Qualen. Nach nur zwei Jahren später begann sich der Zahn zu lockern. Am Zahnfleisch bildete sich eine Eiterpustel.
    Mein (neuer) Zahnarzt schlug mir vor, ein Implantat zu setzen. Der Zahn wurde gezogen. Dann hieß es, dass alles erst einmal abheilen müsste, was mehr als ein halbes Jahr dauern würde. In dieser langen Zeit sollte ich die Zahnlücke mit dem (im Artikel beschriebenen) Provisorium verschließen. Dieses Teil ist ein Horror! Es fühlt sich an wie ein Fremdkörper, den man ständig mit der Zunge abtastet und am liebsten ausspucken möchte. Zwei Tage lang habe ich es ausgehalten. Danach habe ich auf das Tragen verzichtet und einfach nicht mehr gelacht, was nicht schwierig war, denn ich hatte nichts mehr zu lachen.
    Was ich mich jetzt frage ist Folgendes: Wenn man mir gleich (vor der ersten Operation zur Rettung meines Zahnes) den Vorschlag gemacht hätte, ihn durch ein Implantat zu ersetzen, dann hätte ich mir die Qualen erspart und noch dazu wären die Kosten (die die Krankenkasse übernommen hat) nicht angefallen. Die erste Operation fand 2008 statt. Hat sich hier ein Zahnarzt bereichert, obwohl ihm klar war, dass das, was er tut nicht von langer Dauer sein würde? Oder warum sonst hat er mir nicht gleich ein Implantat empfohlen?
    Abschließend noch eine Frage zur Immident Methode. Gab es nach dem Einsetzen des Implantates direkt nach dem Ziehen des Zahnes jemals irgendwelche Komplikationen?
    Ich danke Ihnen für eine Stellungnahme.

    • Dr. Verbeck

      22. November 2016 um 11:46

      Sehr geehrte Interessentin, liebe Meike H.,

      zunächst einmal vielen Dank für Ihre interessante Rückmeldung zu unserm Artikel.

      Leider ist der von Ihnen beschriebene Weg des Zahnverlustes ein ganz typischer, der uns veranlasst hat, die Immident Methode zu etablieren.

      Die besondere Schwierigkeit nach einem Frontzahntrauma ist die häufig notwendige Wurzelfüllung. Gelingt es hier nicht, den Wurzelkanal perfekt zu reinigen und zu füllen, muss später, manchmal noch nach Jahren eine Wurzelspitzenresektion mit Entfernung der entzündeten Wurzelspitze durchgeführt werden. Die Prognose des Zahnes liegt dann häufig nur noch bei 50%, eine 2. Wurzelspitzenresektion hat der Zahnarzt möglicherweise noch in der Hoffnung durchgeführt, diesen Zahn noch eine Zeitlang zu retten, meistens hat dieses aber keinen Erfolg mehr.

      Dann ist es wichtig, die Entfernung des Zahnes nicht zu lange hinauszuzögern, damit der Entzündungsprozess an der Wurzelspitze nicht zu groß wird. Mit der Immident-Methode kann dann an einem Tag der erkrankte Zahn entfernt werden und sofort ein Implantat und eine festsitzendes Provisorium eingesetzt werden. Die entscheidenden Vorteile sind dabei neben der Vermeidung eines herausnehmbaren Klammerprovisoriums, dass der umgebende Knochen und das Weichgewebe für die Ästhetik erhalten bleiben. Dieses muss ansonsten nach einer 6-monatigen Abheilzeit wieder mühsam und zumeist ästhetisch unbefriedigend aufgebaut werden.

      Die Immident-Methode wird seit Jahren von mir angewendet und hat bisher eine 100 prozentige Erfolgsstatistik!

      Beste Grüße, Dr. Verbeck

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