Beauty Tipps

Das perfekte Make-up 3

Im Fokus: der Mund

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Kein Mund gleicht dem anderen – könnte man meinen – und genauso ist es auch. Da ist zum einen die Größe, die sich meist proportional zum Gesicht verhält. Aber nur meist. Denn manchmal verbietet er fast das Sprechen, weil er zu klein geraten ist. Und ein anderes Mal purzeln die Worte nur so aus ihm hinaus, nämlich dann, wenn er opulenter daherkommt, als er eigentlich sein sollte.

Zum anderen sind da die Lippen mit ihren tausend Formen und Farben. Manchmal wirken sie wie ein feiner Grat, der kaum sichtbar ist – ein anderes Mal sind sie so üppig und füllig, dass sie gleich die geballte Weiblichkeit verkörpern. Nicht zu vergessen sei die Mimik, die sie mitunter – ganz ungewollte – derart prägen, dass uns ein Gesichtsausdruck traurig, ganz gewöhnlich, aber auch aufheiternd erscheint. Wohlgemerkt im Ruhezustand der Muskulatur, also naturgegeben. Da aber wir Frauen (fast) ständig etwas an uns auszusetzen haben, weil uns dieses oder jenes an uns nicht gefällt, beginnen wir zu taktieren. Der Lippen- und mit ihm der Konturenstift kommen uns dabei gerade recht. Sind sie es doch, mit denen wir im Handumdrehen die vermeintliche Traurigkeit, das vorgeblich Nichtssagende oder etwaige frivole Tendenzen korrigieren können. Und nichts ist leichter als das!

Beginne wir mit der Tristesse: Ein ‚hängender‘ Mund bekommt fröhlichere Züge, wenn Sie die Umrisslinie an den oberen Mundwinkeln eine Spur aufwärts führen. Voraussetzung dafür ist es aber, dass Sie die vormals nach unten hin verlaufenden Lippen mit einem Gesichts-Make-up kaschieren, so dass sie nicht mehr sichtbar sind.

Eine schmale Oberlippe wirkt voller und somit ausdrucksstärker, wenn deren Konturen mit einem weißen Konturenstift ganz zart umrandet werden. Erst danach sollten Sie das Innere der Lippen ausmalen – auf keinen Fall aber zu dunkel.

Ein kleiner Mund wirkt größer, wenn Sie den oberen Bogen bis hin zu den äußersten Mundwinkeln runden. Besonders harmonisch erscheint dieser Effekt, wenn sie den gemalten Umriss der Unterlippe etwas über den natürlich verlaufenden Rand ausdehnen. Dabei empfehlen sich klare, leuchtende Farben.

Ein großer Mund wirkt kleiner, wenn Sie die Mundwinkel ganz einfach ein bisschen ‚verschwinden‘ lassen. Mit einem deckenden Make-up oder einem Abdeckstift übermalen Sie dabei den natürlichen Lippenrand. Den verbleibenden Lippenumriss zeichnen Sie dann innerhalb des natürlichen Lippenrandes. Bei der Wahl der Farbe des Lippenstiftes sollten Sie keine hellen oder leuchtenden Nuancen verwenden. Den besten Effekt erzielen sie mit dezenten Tönen.

Um die Konturen der Lippen zu betonen – was durchaus eindrucksvoll sein kann – können Sie den Lippenrand mit einem Lippenpinsel oder einem Konturenstift scharfzeichnen. Ob Ihnen das steht, werden Sie schnell herausfinden. Für alle anderen Mund- und Lippentypen gilt: Wer die Natürlichkeit seines Mundes beibehalten möchte, der begnügt sich bisweilen mit einem Hauch Lip-Gloss in zartem Pastell. Und wer sich etwas geschickt beim Auftragen dieses Produktes anstellt, der kann sowohl schmale und große, als auch traurige und fröhliche Münder ins Gegenteil wandeln, weil sich der Glanz deutlich vom eher matten Teint des Gesichtes abhebt. Auf den Blickwinkel kommt es eben an.

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